Royal Hunt, Styx & Starbreaker

28. April 2010 – 14:21

An dieser Stelle einmal eine gesprungene dreifach Rezension für Metal bzw Hardrock Scheiben. Ich gebe zu, dass ich kein großer Melodic Rock etc. Fan bin.

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Royal Hunt Paper Blood

Royal Hunt Paper Blood

Royal Hunt “Paper Blood”

Die königliche Jagd bläst zur Jagd und zum Angriff. Allen voran der Keyboarder Andre Anderson, der  auch zeitgleich als Producer fungiert. Die Musikschublade nennt dieses Genre “Symphonic Hard Rock” und in der Tat bewegt sich “Royal Hunter” mit “Paper Blood” irgendwo zwischen alten Scheiben von Iron Maiden, Europe und eine netten Prise Van Halen.

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Styx Big Band Theory

Styx Big Band Theory

Styx “Big Bang Theory”

Was soll ich denn davon halten? Ist der Sänger voll? Kleinen Schnappo zuviel? Jedenfalls klingt er zumindest zu Beginn der “Big Bang Theory” von Styx so. Eine Band, die sich nach der Bezeichnung für den Fluss in der Unterwelt benennt, was soll man da denn denken. Gut, die Band war mal richtig dicke im Geschäft. “Babe” Ende der 70er hat schon mächtig Geld und Ruhm in die Kasse und die Vita der Leutchen gespielt. Aber mit der Zeit…

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Starbreaker Starbreaker

Starbreaker Starbreaker

Starkbreaker “Starbreaker”

Manchmal bin nich mit Songtitel á la “Break my Bones”, “Cradle to the Grave” oder “Light at the End of the World” ein bisschen überfordert. Das sind immer so große Wörter, die dann in den Songs mit Musik ins Gehirn geballert werden oder manchmal auch sehr seicht aus der Spandexhose herausgesungen werden. Klar, Starbreaker (T. Harnell, M. Karlsson, F. Grosso oder J. Macaluso) sind schon allesamt gestandene Mukke, die ihre Instrumenten besser beherrschen als so manch anderer, der weltweit seine Brötchen mit Musik verdient. Aber irgendwie treffen die Jungs nicht meinen Nerv. Ganz im Gegenteil: Sie nerven spätestens nach dem dritten Song. Ich glaube fast, dass die Zeit für dieses Genre vorbei ist. Vielleicht für die große breite Öffentlichkeit. Im kleinen Nischen gibt es bestimmt noch eine Reihe Metal oder Hardrock Fans, die Bock auf  “Starbreaker”, “Royal Hunt” oder “Styx” haben und ich wünsche viel Spaß dabei. Für mich ist das leider alles nichts.


Sinead O´Connor Collaborations

19. April 2010 – 09:59

Sinead O´Connor, das ist eine umtriebige wie umstrittenden Sängerin aus Irland, die bedauerlicherweise nur alle Jubeljahre mal ein eigenes Album veröffentlicht. Doch das muss ja nicht heißen, dass sie nichts mehr mit Musik am Hut hat!
Die CD “Collaborations” zeigt dankenswerterweise dem Hörer, mit wem die Frau schon alles “Mukke” gemacht hat.

Collaborations Sinead OConnor

Collaborations Sinead O'Connor

Das fängt an mit den legendären “Massive Attack”, geht weiter über die “Asian Dub Foundation”, “Bomb the Bass”, “Afro Celt Sound System” oder “U2″. Also allesamt hochkarätige Bands und Musiker, die sich Sinead O´Connor an das Mirkophone geholt haben. Aber das ist ja auch eigentlich keine Wunder. Schließlich verfügt Sinead O´Connor über eine der markantesten und einprägsamsten Stimmen im Musikbuisness. Mein persönlicher Lieblingstrack ist “1000 Mirrors”. Ein geniales Stück so genannter Schmelztiegelmusik mit Einflüssen aus dem Abend- und Morgenland, auf dem die Stimme von Sinead O´Connor einprägsam schwebt und den Hörer in eine andere Welt entführt.

  • Special Cases (Radio Edit)  – with Massive Attack
  • 1000 Mirrors  – Asian Dub Foundation Feat. Sinéad O’Connor
  • Empire  – Bomb The Bass Feat. Sinéad O’Connor & Benjamin
  • Guide Me God  – with Ghostland
  • Visions Of You  – Jah Wobble’s Invaders Of The Heart Ft. S. O’Connor
  • Release (Album Edit)  – with Afro Celt Sound System
  • Wake Up And Make Love With Me  – with The Blockheads
  • Kingdom Of Rain (Album Version)  – with The The
  • I’m Not Your Baby  – U2 & Sinéad O’Connor
  • Tears From The Moon (Album Version)  – Conjure One Feat. Sinéad O’Connor
  • Blood Of Eden (Radio Edit)  – Peter Gabriel & Sinéad O’Connor
  • Harbour  – Moby Feat. Sinéad O’Connor
  • Up In Arms  – with Aslan
  • It’s All Good  – Damien Dempsey Feat. Sinéad O’Connor
  • Heroine (Theme from “Captive”)  – The Edge & Sinéad O’Connor
  • Monkey In Winter  – The Colourfield Feat. Sinéad O’Connor
  • All Kinds Of Everything  – Sinéad O’Connor & Terry Hall

Johnny Lima “Made in California”

23. März 2010 – 10:08

Ganz ehrlich: Heavy und so ist überhaupt nicht mein Tanzbereich. Matten finde ich ja bis zu einem gewissen Punkt ok aber Metal ist schon mal eine schwere Prüfung für mich.
Hier auf dieser CD von Johnny Lima “Made in California” gibt es was auf die Ohren und zwar direkt aus dem Sonnenstaat, dessen politische Geschicke in den Händen von Arnie – The Terminator – liegen. Anscheinend ist solche Art von Metal, die ich mal ganz unbedarf und unwissend Poser Metal nennen sehr beliebt, denn schließlich ist die CD “Made in California” nicht gerade schlecht oder Low-Fi produziert, sondern von der Warte aus gesehen sehr bombastisch. Nun, denn. Für mich nichts, für andere ist Johnny Lima “Made in California” vielleicht die Welt.


Heimatkult “German Liedgut”

21. März 2010 – 10:06

Während einige abgehalfterte deutsche “Rockpoeten” wie der Lehrer Heinz Rudolf Kunze mit wachsender Begeisterung eine Quote für deutschsprachige Musik mit ziemlicher Regelmäßigkeit im Radio und sonstwo fordert, handelte der Radiosender “EinsLive” in den ersten Jahren des Jahrtausend.
Hier gab und gibt es die Sendung“Heimatkult”. Vor ein paar Jahren wurde eine CD zusammgestellt, neudeutsch: komplimiert, die zahlreiche Gruppe auf einem Silberling mit Namen “Heimatkult” vereint. Allen Bands gemeinsam sind die deutschsprachigen Texte auf der CD “Heimatkult German Liedgut”.
Die CD war damals ein Cheapo und brachte ordentliche Mukke von Bands wie Mia., Die Sportfreunde Stille, Tocotronic, Gentleman, Die Sterne und und und. Die Musikpalette reicht von Rock über Pop bis hin zu elektronischer Musik oder gar Reggae. Alles Songs sehr radiokompatibel. Nun ja. Was sollte man auch von einer CD, die quasi in einer Radiosendung eine Geburtstunde hatte erwarten. Jedoch ist es nicht negativ gemeint, sondern eher eine Auszeichnung. Zumindest im Falle von “Heimatkult German Liedgut”.

1. Sportfreunde Stiller – Ans Ende denken wir zuletzt
2. Virginia Jetzt! – Von guten Eltern
3. Mia – Alles neu
4. Spillsbury – Die Wahrheit
5. Etwas! – Ich zieh’ mich vor dir aus
6. Garish – Zum Mond
7. Nord – Willkommen
8. Tocotronic – Hi Freaks
9. Die Sterne – Nur Flug
10. Blumentopf feat. Smudo – Better Life GmbH
11. Beginner – Fäule
12. Gentleman – Runaway
13. Kid Alex – Young Love (Topless)
14. Maximilian Hecker – My Love For You Is Insane
15. Paula – Die Stadt
16. Klee – Lichtstrahl
17. 2raumwohnung – Ich und Elaine


Dizzee Rascal – Bonkers

4. September 2009 – 11:05
Dizzee Rascal - Bonkers, Club - Pop Rezi

Dizzee Rascal - Bonkers, Club - Pop Rezi

Dizzee Rascal der Mann aus dem Londoner Osten knallt uns hier ein echtes Stück europäischer Clubmusik um die Ohren. Zur Seite steht ihm dabei an den Reglern Armand van Helden. Zusammen haben sie diesen Bastard aus House, Grime und Dubstep kreeiert, also alles was die Insel gerade musikalisch zum Kochen bringt. Somit ist es nicht verwunderlich das diese Nummer von Null auf Platz 1 der UK-Singlecharts gelandet ist. Und das vollkommen zurecht. Ich persönlich bin einfach der Auffassung das die Beste Musik immernoch die ist die auf jegliche Gengregrenze scheisst bzw. ignoriert. Mein Tipp ab 29.09.09 das Album kaufen und vorab natürlich die Single. Oder einfach den gesamten Katalog von Dizzee Rascal, den bis heute hat dieser Typ eigentlich nur grossartig Mucke gemacht. WORD.


Chima – Im Rahmen der Möglichkeiten

1. August 2009 – 16:15
Chima - Im Rahmen der Möglichkeiten, Club Pop Rezension

Chima - Im Rahmen der Möglichkeiten, Club Pop Rezension

Chima ist einer derjenigen deutschen Rapkünstler , die zu Unrecht ein wenig untergegangen sind. An dieser Stelle möchte ich nochmal auf das schon 2005 erschienene Album “Im Rahmen der Möglichkeiten” aufmerksam machen. Das Album erschien damals bei 3p und fiel deutlich souliger aus als sein Vorgänger. Also wenn das Leben mal wieder ein bißchen rauer daherkommt ist diese Scheibe nur zu empfehlen. Wann kommt der Mann eigentlich mal wieder mit neuem Material um die Ecke? Mich persönlich würde das sehr freuen.


Goldfrapp – Supernature

22. Juli 2009 – 16:27
Goldfrapp Supernature

Goldfrapp Supernature

Ein wenig lüstern schaut “Alison Goldfrapp” den Musikfreunden vom Cover der aktuellen CD “Supernature” an.

Zusammen mit “Will Gregory”, der für die Synthis zuständig ist, kommt dann auch konsequenter Weise die Musik sehr sexy, herausforderend und lüstern daher. Wie eine Zunge, die einen Körper erkundet, so wandert Alisons Stimme über den Hörenden.

Es gibt Anleihen an Disco-Sounds der 70er und 80er Jahre, die dann mit einem soliden Rhythmus unserer Zeit unterlegt werden. “Goldfrapp” sind genau das das was die Fans bei “Kylie Minogue” vermissen und vermeidlich bei “Moloko” gefunden haben.

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Cee-Lo Green… is the Soul Machine

20. Juli 2009 – 14:50
Cee-Lo Green... is the Soul Machine Club Pop Rezension

Cee-Lo Green... is the Soul Machine Club Pop Rezension

Hier kommt eine weiteres Album aus dem Umfeld von Outkast und der Dungeon Family. Cee-Lo kombiniert auf diesem Album so ziemlich alles, was gut an Soul, R’n'B und Rap ist. Dazu tragen natürlich auch die zahlreichen Gäste wie Timbaland, DJ Premier, Neptunes und Big Boi von Outkast bei. Ein sehrschönes Album! Es zeigt sich, dass der Hip Hop  nicht stagniert, sondern gerade durch Künstler wie Cee-Lo weiter nach vorne kommt.


Lax Alex Contrax – Vorne – CD-Rezi

19. Juli 2009 – 22:15

Leider nicht mehr unter den lebenden Bands – aber ihre Musik lebt ja weiter.

Lax Alex Contrax. (Ach ja. Die gibt es ja Gott sei Dank immer noch. Sorry )”Vorne” war ihr bisher letzter Tonträger und man hört darauf, dass die Band sich einiges vorgenommen hatte. Die Texte komplett auf deutsch.

Lax Alex Contrax - Vorne - CD Tipp Club PoP

Lax Alex Contrax - Vorne - CD Tipp Club PoP

Mit vielen süffisanten Worspielereien bewerten sie die allgemeine Stimmungslag rund um die Band. “Bei uns ist alles möglich” heißt da gleich das Titelstück der CD “Vorne” – und genauso ist es. Reggae, eine Prise Ska und immer viel Groove und eine grandiose Bläsersektion machen “Lax Alex Contrax” zu einem Hörerlebnis.